Liebe Sponsoren, Familie, Freunde und Bekannte,
wir sind wieder zurück von unserer großen Reise und möchten uns noch einmal ganz herzlich bei Ihnen/Euch bedanken, dass Sie/Ihr uns unterstützt haben und "unsere Mission" erst möglich gemacht haben. Es waren erlebnisreiche, aber auch anstrengende Wochen, mit vielen Eindrücken, großen Erwartungen und... kaum Problemen mit unserem Boliden. Im Großen und Ganzen können wir sagen, dass wir gut in Banjul mit unserem Wagen eingetroffen sind - wenn auch etwas übermüdet - jedoch auch erleichtert, dass wir den Wagen (mehr oder weniger) heile nach Gambia gebracht haben und er nun bereit war zur Versteigerung. Der Gesamterlös dieses Jahr beläuft sich auf über 70.000 Euro aller versteigerten Wagen (das ist das beste Ergebnis aller Rallyes bisher), die Sachspenden, die wir mit nach Gambia gebracht hatten, kommen natürlich noch oben drauf!
Vielen Dank noch einmal an alle, die uns unterstützt haben und viel Spaß nun mit unseren Erlebnissen und einigen Impressionen!

25.11.09
16. Etappe: St. Louis - Banjul
Um 6 Uhr morgens machten wir uns auf den Weg, an diesem Tag – dem letzten Fahrttag der Rallye – sollten wir eine Strecke von ca. 550 km zurücklegen. Über Touba fuhren wir in Richtung Kaolack im Süden des Senegal. Zu diesem Zeitpunkt war uns noch gar nicht richtig bewusst, dass das der letzte Tag der Rallye sein sollte, irgendwie schien das Ziel noch so weit weg. Über Huckel- und Sandpisten durften wir noch ein letztes Mal ein Stück Wüstenfeling erleben. Unser Volvo war bis zum letzten Tag ganz geblieben… das dachten wir zumindest noch zu diesem Zeitpunkt. Das letzte Schlagloch dieses Tages sollte uns jedoch zum verhängnis werden. Als wir ausstiegen, sahen wir ein Loch in der Motorhaube… die Schraube vom Stoßdämpfer wollte wohl auch etwas von der schönen Landschaft sehen. Langsam konnten wir weiterfahren, die Stoßdämpfer schienen noch ganz in Ordnung zu sein, das Loch wollten wir nach unserer Ankunft in Gambia wieder stopfen. Die Einreise nach Gambia gestaltete sich recht einfach, da die Organisation vor Ort bereits alles in die Wege geleitet hatte.
Am späten Nachmittag kamen wir in Barra an, von dort aus sollten wir mit der Fähre nach Banjul übersetzen. Gegen 22 Uhr erreichten wir den kleinen Hafen von Bajul – völlig erschöpft, müde und hungrig. Leider war nur ein Teil der Rallyeteams mit der ersten Fähre mitgekommen, und so fuhren wir schon einmal vor, ins Blue Kitchen, das Restaurant, welches von der NGO vor Ort geführt wurde. Dort wurden wir mit Essen und Trinken bereits empfangen bevor wir uns gegen 0 Uhr auf den Weg zum Campingplatz der NGO machten und völlig erschöpft in unsere Schlafsäcke vielen. Wir waren viel zu müde um an diesem Abend noch zu realisieren, dass wir gerade 7500 km gefahren waren, mit 120 Abenteuersn durch 7 Länder, auf zwei Kontinenten… Wir hatten es geschafft! Wir waren von Dresden nach Banjul gefahren und hatten unser Auto heile und unversehrt in die gambianische Hauptstadt gebracht. Bzw. unser Volvo uns. Wir waren sehr stolz auf uns, froh und dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben und so viel Unterstützung dabei bekommen zu haben.
Die nächsten Tagen nutzten wir zur Entspannung, zur Verteilung von Spenden, die wir noch im Auto hatten und zur Vorbereitung der Abreise. Schließlich hatten wir nun kein Auto mehr, was uns das Gepäck tragen würde. Am Freitag ging es dann nach Dakar von wo aus wir einen Tag später dann über Madrid wieder zurück nach Düsseldorf geflogen sind.
Die Versteigerung der Wagen im Independence Stadium in Bakau sollte eine Woche später stattfinden. Insgesamt wurden auf dieser Rallye durch den Verkauf von 43 Autos (4 Autos sind direkt verschenkt worden) fast 70.000 Euro erzielt, die meisten Einnahmen überhaupt bei der Rallye. In den folgenden Tagen werden die Gelder auf die einzelnen Hilfsprojekte der NGO verteilt werden. Unser schöner Volvo erzielte einen Preis von 970 Euro. Mehr Details zur Versteigerung können Sie auch direkt auf der NGO Homepage www.dbo-online.com finden.
24.11.09
Ruhetag in St. Louis
Mit 18 Mann in einem 10-Personen-Kleinbus ging es morgens in die Innenstadt von St. Louis. Während andere Teams noch fleißig an ihren Autos reparierten und kleinere, aber auch größere Schäden beheben wollten, wollten wir unseren freien Tag nutzen um uns diese gemütliche französische Koloniestadt am Atlantik anzuschauen. Nach einem kräftigen Frühstück im zentralen Hotel machten wir eine Kutschfahrt durch die Stadt, die beste Möglichkeit, in kurzer Zeit viel von der Stadt zu sehen und mit Einheimischen zu sprechen. Mittags kehrten wir in einem senegalesischen Restaurant ein, eine gute Gelegenheit der heißen Mittagssonne für ein paar Stunden zu entkommen. Am Abend kauften wir in den kleinen Läden noch ein paar Souvenire und abends setzten wir uns mit gemütlich ans Wasser und beobachteten den Sonnenuntergang. An diesem Tag gingen wir nicht all zu spät schlafen, da wir am nächsten Morgen gegen 5 Uhr aufstehen mussten um nach Gambia aufzubrechen.
23.11.09
15. Etappe: Nouakchott – St. Louis
Nach einem Ruhetag am Strand – der Sandsturm, der den ganzen Tag über andauerte hatte uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht – waren wir abends in Nouakchott angekommen und hatten es uns mehr oder weniger auf dem Campingplatz gemütlich gemacht. Das sollte sich am nächsten Tag als wahrscheinlich die beste Unterkunft in der mauretanischen Hauptstadt herausstellen. Denn einige Team mussten trotz 4-Sterne-Hotel und dreifacher Polizeibewachung am nächsten Tag Einbrüche an ihren Autos feststellen. Bei zwei Teams waren die Scheiben der Auto eingeschlagen und Dinge entwendet worden.
Nachdem alle Wagen soweit wieder zur Weiterfahrt bereit waren ging es auf in Richtung Senegal. Die Aus- und Einreise dauerte dieses Mal nicht so lange wie die vorherigen Grenzübergänge, jedoch nahm die „Belagerung“ der Autos durch Einheimische, die immer wieder „Cadeaux“ haben wollten immer mehr zu. Wir retteten uns in diesen Zeiten gern mal auf den Magirus Deutz vom Team Bayern. Der war hoch genug um sicher vor bettelnden Kindern zu sein. Einen Großteil unserer „Mitbringsel“ hatten wir auch schon in den Tagen zuvor verteilt. Der Weg zur mauretanischen Grenze gestaltete sich noch einmal sehr schwierig, nicht nur für die Wagen, die in der Wüste schon ganz schön gelitten hatten. Durch einen Nationalpark führte eine Schlammstraße, die größtenteils durch die Wärme schon ausgetrocknet war. Jedoch hatten sich große Schlaglöscher gebildet, die nicht selten bis zu einem Meter tief waren. Mit einer Geschwindigkeit von weniger als 5 km/h tasteten wir uns langsam durch den Park… mit Erfolg, unser Volvo blieb unbeschadet obwohl das ein oder andere Geräusch am Unterboden nicht gut klang.
Am frühen Abend – es war bereits dunkel geworden – kamen wir in St. Louis an, und wurden von tausenden Hammeln willkommen geheißen. Anläßlich des Tobaski-Fests, ein bedeutender islamischer Feiertag, sollte am folgenden Wochenende das große Hammelessen stattfinden. Über die Pont Faidherbe ging es von der Hauptinsel Ile de St. Louis auf die Insel auf der wir für die nächsten zwei Nächte übernachten sollten. Im Hotel wurden wir von einem großen Buffet empfangen, welches wir uns nach diesem Tag wirklich verdient hatten.
21.11.09 – 22.11.09
13.-14. Etappe: Dünen – Strandcamp/Nouakchott
Heute ging es weiter in Richtung Atlantik. Dieses Mal fuhren wir wieder im Konvoi und hatten einige Ausfälle zu verzeichnen, die auf kaputte Ölfilter, Stoßdämpfer und abgerissene Benzinleitungen bei anderen Teams zurückzuführen waren. Bei uns streikte lediglich die Geschwindigkeitsanzeige für einige Minuten, die nach der nächsten Bodenwelle jedoch wieder funktionieren hat.
Die wohl größte Herausforderung an diesem Tag war die Strandauffahrt am späten Nachmittag. Mit Vollgas mussten wir durch den Tiefsand um ans Meer zu gelangen, denn unser Nachtlager würde für die nächsten zwei Tage direkt am Atlantik sein.
Wir schlugen unser Nachlager auf und gesellten uns dann an das große Lagerfeuer, welches die Organisatoren an diesem Abend für uns vorbereitet hatten. Gemeinsam mit den anderen Teams und vielen kleinen ungebetenen Gästen (alle Bewohner der Wüste) ließen wir den Abend ruhig ausklingen und freuten uns auf einen freien Tag, der nun folgen sollte.
20.11.09
12. Etappe: “Große Düne” – Dünen
Um 9.30 Uhr morgens startete das Abenteuer Wüste. In zwei Team aufgeteilt – die Igel und die Hasen – heitzten wir über Sandbänke, Stein- und Huckelpisten, ein großer Spielplatz für Erwachsene. Die Bilanz des Tages: Alle Autos waren noch fahrtüchtig, jedoch mussten einige Stoßstangen, Mittelschalldämpfer, Tankhalterungen und Reifen mussten dran glauben. 130 Wüstenkilometer legten wir insgesamt an diesem Tag zurück.
19.11.09
11. Etappe: „Versteckte Düne“ – „Große Düne“
Im Konvoi ging es früh am Morgen in Richtung mauretanische Grenze. Nach acht Tagen in Marokko und vielen schönen Eindrücken sollten wir nun fast im Wüstensand angekommen sein. Um 6.30 Uhr mussten wir aufstehen, umladen und das Auto langsam zur Abfahrt vorbereiten. Die letzten Formulare zur Ausreise aus Marokko wurden ausgefüllt und mit unseren Reisepässen an die Organisatoren gegeben, die an den Grenzen alles für uns regeln sollten.
Nach zwei Stunden Wartezeit reisten wir aus Marokko aus. Bevor wir jedoch in Mauretanien einreisen konnten, hieß es eine ca. 4 km lange Strecke voller Steine, Tiefsand und Autowracks zurückzulegen. Hier wurde unser Volvo das erste Mal auf eine harte Probe gestellt. Nach dem ersten Einsanden und voller Vertrauen in unseren Unterbodenschutz überstanden wir die Strecke unbeschadet und erreichten die mauretanische Grenze. Nach einer Wartezeit von über drei Stunden reisten wir nun in das zweite afrikanische Land unserer Reise ein. Das Wüstenabenteuer sollte nun erst richtig beginnen… Und der Sternenhimmel abends sollte eine kleine Belohnung nach den ganzen Strapazen im Niemandsland sein.
18.11.09
10. Etappe: Dakhla – „Versteckte Düne“
Heute sollte das eigentliche Abenteuer beginnen. Am Morgen brachen wir auf in Richtung Wüste, immerhin waren wir schon kurz vor Eintritt in das Gebiet ‚Westsahara’, welches im Süden Marokkos, kurz vor Mauretanien beginnt. Die Fahrt dauerte nicht zu lang, noch bei Tageslicht kamen wir an den Dünen an und alle rannten und sprangen erst einmal in den warmen Sand. Einige packten sogar Skier und Snowboard aus, mussten aber schnell feststellen, dass diese Geräte wohl immer geeigneter für den Wintersport sind.
Der Wüstenwind machte uns schon etwas an diesem Abend zu schaffen. Daher platzierten wir unsere Autos wieder wie gewohnt im Viereck und spannten Planen zwischen die Wagen um windgeschützt abends wieder am Feuer unsere Abendbrot genießen zu können.
Auf dem Weg in Richtung Wüste hatten wir viele schöne Plätze am Atlantik gesehen und konnten nicht immer dem kühlen Nass widerstehen.
17.11.09
Ruhetag in Dakhla
Heute hatten unsere Boliden einemal Ruhepause. Wir fuhren lediglich ein paar Kilometer in die Innenstadt von Dakhla. Dort sollte eine Werkstattstraße sein auf der wir alle unsere Autos noch einmal provisorisch für die Wüste (am nächsten Tag) vorbereiten sollten. Wir entschieden uns, unseren Volvo hinten etwas höher legen zu lassen. Durch die Beladung im hinteren Teil des Autos war er doch recht tiefergelegt und mit weniger Luft in den Reifen hätten wir wahrscheinlich keine Chance auf steinigem Untergrund gehabt. Andere Teams wollten sich noch Unterbodenbleche anschweißen lassen, Mittelschalldämpfer umbauen oder noch einen letzten Ölwechsel machen lassen.
So fuhren wir alle voller Erwartungen zur Werkstatt. Der (wahrscheinlich selbsternannte) Mechaniker winkte uns sofort an seine Werkstatt, an der Höhe unseres Auto schien er schon gesehen zu haben, was wir machen lassen wollten. Schnell wurde der Preis noch runtergehandelt und dann fing das Elend auch schon an… Nach fast 2,5 Stunden „arbeiten“ an unserem Auto fuhren wir schnellsmöglich weg, wir hatten genug Dinge gesehen, die wir nicht hätten sehen wollen. Doch schon bei der ersten Schwelle auf der Straße hörten wir ein komisches Geräusch an der Hinterachse. Sofort wurde der Reifen auf dem Campingplatz abgenommen und Mo machte sich daran, die unsachgemäß angebrachte Unterlegscheibe wieder in Position zu bringen. Zum Test ging es noch einmal über die Schwelle am Eingang zum Campingplatz, und am Ende schien alles wieder zu funktionieren. Wir waren also bereit für die Wüste, auch wenn der unser Wagen hinten immernoch nicht viel höher war…
16.11.09
9. Etappe: Laayoune – Dakhla
Von Laayoune aus ging es erst nach Boujdour und dann weiter in Richtung Dakhla. Unterwegs wurden wir oft angeprochen, ob wir nicht „Cadeaux“, also kleine Geschenke für die Kinder am Straßenrand hätten. Über einen Geocaching-Punkt wurden wir zum Atlantik geführt. Die Koordinaten hatten wir nicht ganz gefunden, vielleicht weil der Gedanke daran ins kühle Nass zu springen doch zu verlockend war. Während ich Muscheln sammeln ging, sprangen die anderen schon einmal in den Atlantik, das Wasser waer gefühlte 25 Grad warm.
Am frühen Abend trafen wir kurz vor Dakhla auf dem Campingplatz ein. Es war windig und recht kühl, da wir sehr nah am Atlantik waren. Mit den vier Autos von Theo und Dominik, Stefan und Mo und Dirk und Björn errichteten wir eine windgeschützte Zone zwischen den vier im Viereck aufgestellten Autos. Der Abend verlief recht ruhig, die Fackeln wurden ausgepackt und es wurde gemütlich gegessen. Am nächsten Tag sollten wir eh einen etwas entspannteren freien Tag in Dakhla verbringen.
15.11.09
8. Etappe: Tiznit – Laayoune
Bevor es morgens weiter in Richtung Laayoune ging, drehten wir noch eine kleine Runde in der Medina in Tiznit. Doch der Gedanke an über 550 (marokkanische) Kilometer ließ uns recht bald ins Auto springen und weiter gings gen Süden. Vorher hatte der Besitzer unseres Hotels aber noch einen freundlichen Gruß auf der Motorhaube unseres Volvos hinterlassen, die ersten arabischen Schriftzeichen – yeah!!!
Über Guelmin ging es weiter in Richtung Tan-Tan. Am Ortseingang trafen wir einen Großteil der anderen Teams wieder, die sich zum Fotoshooting mit den großen hellen Dromedaren am Ortseingang der Stadt versammelt hatten. Als wir fast durch die Stadt durch waren, sahen wir ein befreundetes Team, die „Balloonistas“. Theo und Dominik waren, wie nun auch wir, in eine Polizeikontrolle (die übrigens nicht selten vorkommen und an die wir uns so langsam auch schon gewöhnt hatten) geraten. Das Urteil lautete: 400 Dirham (ca. 40 Euro) pro Auto wegen Überfahren eines Stopschilds! Ach so… wegen Überfahren eines Stopschilds am Kreisverkehr!?!? So etwas war mir in Deutschland irgendwie nie aufgefallen…
Egal, nun hieß es möglichst günstig aus dem Schlamassel wieder herauszukommen – also Verhandeln für Fortgeschrittene! Schnell hatten wir einen Preis von 400 Dirham für zwei Autos, und da standen wir nun. Der Rest der am Dromedar am Ortseingang stehengebliebenen Teams folgte sogleich, und zwar einer nach dem anderen schön übers Stopschild am Kreisverkehr. Nun lag es auf der Hand – 400 Dirham für 7 Autos? Aber darauf wollte sich die marokkanische Polizei nicht einlassen. Doch nachdem wir ausführlich erklärt hatten, warum wir unterwegs sind und dass wir für einen guten Zweck nach Gambia fahren, durften wir die Strafe letztendlich doch durch 7 teilen. Den Strafzettel für alle bekam natürlich wir, Micha und ich…
Weiter ging es in Richtung Tarfaya, dort wo die Geschichte des „kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint Exupéry entstanden ist. Wir schauten uns den Fischerhafen mit dem Schiffsfriedhof an und fuhren dann zum Doppeldecker am Strand, der eine Art Denkmal für den Piloten und Autoren Antoine de Saint Exupéry sein sollte. Theo und Dominik wagten es an diesem Abend auch noch den lokalen Fisch zu probieren. Micha und ich fuhren schon weiter zum Campingplatz. Wir waren der Meinung es sei das Sicherere, die gute alte Tütensuppe aus Deutschland zu essen. Kulinarische Experimente wollten wir zu dieser Zeit der Reise noch nicht eingehen.
Der Weg zum Campingplatz (eine Art Buckelpiste aus Stein, Sand und noch vielen anderen undefinierbaren Dingen) sollte an diesem Abend den Volvo und seine Reifen auf eine erste Probe stellen. Gemeistert! Ca. 4 km lang hatte es uns ordentlich durchgeschüttelt bis wir völlig erschöpft am Campingplatz ankamen. Dort warteten auch schon die anderen Teams. Das Auto wurde zum Schlafen umgepackt, das Abendessen vorbereitet und schon gesellten sich die ersten zu uns ans Auto. Mit einer Fackel (provisorisch im leeren Benzinkanister – das würden wir heute auch nicht mehr tun) machten wir uns einen schönen Abend und lernten uns alle besser kennen. Mittlerweile schmeckten auch die Ravioli und Tütensuppen einigermaßen…
14.11.09
7. Etappe: Marrakech – Tiznit
Gegen 9 Uhr morgens machten wir uns auf den Weg Richtung Asni. Wir wollten heute das Atlasgebirge über Tizi’n’Test durchqueren. Die offizielle Route wäre zwar übers Land und dann entlang des Atlantik bis nach Agadir gegangen. Aber wir dachten uns, wir würden in den folgenden Tagen eh noch viel zu viel Meer und Sand sehen. Daher entschieden wir uns für die Berge. Insgesamt zieht sich das Gebirge 2300 km über die Staaten Marokko, Algerien und Tunesien und ist das älteste Gebirge Afrikas. Wir durchquerten nur einen westlichen Teil südlich von Marrakech bis nach Taroudannt, aber der allein kostete uns über sieben Stunden… Ok, 3 Stunden davon gingen für die kaputte Benzinpumpe vom Team „Landstreicher“ drauf – der weiße Opel Omega musste die letzten Kilometer auf den Pass vom Golf Country des Teams „Syncro-Cruiser“ hochgezogen werden. Oben gabs dann ein leckeres „Berberomelette“, wie wir es tauften. Auf ca. 2100 m Höhe machten wir Pause und genossen die Aussicht, bevor es dann wieder bergab in Richtung Taroudannt gehen sollte. Der Omega von Björn und Dirk musste natürlich im nächsten Ort „verarztet“ werden. Hier nannte man uns den Namen eines „KFZ-Experten“ im nächsten Ort Olad Berhil, den wir sogleich aufsuchten. Trotz klaren Französischs und ausführlicher Beschreibung des Problems mit der Wasserpumpe, entpuppte sich der gute Mann namens „Hnaouch“ (gesprochen) so überhaupt nicht als Experte für Kraftfahrzeuge. Schnell suchten wir das Weite und vergaßen dabei ganz die Dienste von Hnaouch zu entgelten… Denn eins hatten wir in der kurzen Zeit in Marokko auch gelernt – es muss für alles bezahlt werden, und wenn es auch nur ein gewöhnliches Foto ist.
Langsam wurde es dunkel und so machten wir uns auf den Weg nach Taroudannt und weiter in Richtung Agadir. Hier trennte sich die Gruppe, Micha und ich fuhren kurz noch einmal in Agadir ab (wenn man schon einmal in der Ecke ist), die anderen fuhren in Richtung Plage Aglou, wo laut Roadbook an diesem Abend das Gemeinschaftscamp sein sollte. Bis dahin schafften es Micha und ich aber leider nicht mehr, die Müdigkeit zwang uns, in einem Hotel in Tiznit an diesem Abend einzukehren – natürlich erst nachdem wir den Preis des 4-Sterne-Hotels auf den Preis eines 2-Sterne-Hotels runtergehandelt hatten. Das für marokkanische Verhältnisse wirklich gute und saubere Zimmer sollte vorerst auch unsere letzte Unterkunft in dieser Form sein (irgendwie waren wir uns dessen zu diesem Zeitpunkt schon bewusst).
13.11.09
Ruhetag in Marrakech
Geweckt wurden wir heute von Pfauen, die die Reste des Abends anscheinend aufgespührt hatten und in vollen Zügen genossen.
Ursprünglich planten wir heute bereits in Richtung Atlasgebirge, einige Kilometer südlich von Marrakech entfernt, aufzubrechen. Wir ließen und jedoch überreden mit in die Innenstadt nach Marrakech zu fahren… was wir nicht bereuen sollten.
Mit dem Taxi (6 Personen in einem Van, was durchaus unterbesetzt war für marokkanische Verhältnisse) ging es in die Innenstadt. Hier lernten wir Theo und Dominik (Team „Balloonistas“, Björn (Team „Landstreicher“) und Stefan (Team „Syncro-Cruiser“) kennen. Zu sechst liefen wir viele Stunden durch die Stadt, schauten uns die Souks an, verhandelten fleißig und kauften erste Souvenire, machten natürlich regelmäßig Pause (es waren gefühlte 40 Grad auf der Straße) und warteten auf den Abend, an dem wir uns mit allen anderen Team auf dem Jemaa el Fna, dem zentralen Marktplatz mit unvergleichlicher orientalischer Atmosphäre, zum Abendessen treffen wollten. An über 50 Ständen boten Einheimische typisch marokkanische Köstlichkeiten an. Wie es bei der stillen Post so ist, hatte am Ende des Tages jeder eine andere Nummer des Standes im Kopf, an dem wir uns alle treffen wollten (bis heute weiß keiner welche die richtige war), aber wir fanden uns alle und hatten einen schönen Abend. Gegen 21 Uhr ging es aber für einige schon wieder zurück zum Campingplatz (dieses Mal waren wir 17 Leute im Minibus, konzeptioniert war er wahrscheinlich mal für maximal 10 Menschen). Unterwegs sahen wir noch wie einige andere Teams, die mit dem Auto in die Stadt gefahren waren, bei einer Verkehrskontrolle stadtauswärts angehalten wurden. Die Erfahrung, dass vieles - aber bestimmt nicht Strafzettel - billig ist in Marokko sollten wir ein paar Tage später auch noch machen…
12.11.09
6. Etappe: Larache – Marrakech
Am nächsten Morgen ging es in Richtung Marrakech, über Rabat und Casablanca. In Rabat lernten wir bei der Durchfahrt eine sehr moderne und cosmopolitische Seite von Marokko kennen. Schnell ging es jedoch weiter nach Casablanca, die Erwartungen waren schließlich groß. Weiße Häuschen an leeren Stränden… wir wurden eines Besseren belehrt. Kopfschmerzen von den Zweitaktern und anderen Autos ohne Abgasfilter, Armut und Drogenhandel so weit das Auge reicht. Der einzige Trost und eine wirklich positive Überraschung war aber die große Hassan II – Moschee, die mit ihrem Minarett (210 Meter) das größte religiöse Bauwerk der Welt ist. Die Moschee ist über 200 Meter ins Meer hinein gebaut und wirklich beeindruckend.
Mit dem Taxi ging es zurück zum Auto (die Parkuhr war längst abgelaufen, und gelbe Wegfahrsperren gibt es auch in Marokko). Hier machten wir unsere ersten Erfahrungen im Verhandeln… Leider ist es in Marokko zu einfach einen für uns guten Preis zu bekommen.
Nach der doch kleinen Enttäuschung über Casablanca machten wir uns auf den Weg zum nächsten Highlight, Marrakech. Kurz vor Marrakech sollten wir uns mit den anderen Teams abends am Campingplatz treffen. Wir machten vorher noch einen kleinen Abstecher in die Innenstadt von Marrakech, die Neugierde war dann doch größer als die Müdigkeit. Und wir wurden nicht enttäuscht. Um den Place du 16ème Novembre erkundeten wir das moderne Marrakech (zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass die Altstadt (Medina), die Souks (Märkte) und die Kasbar (Teile der alten Stadtfestung) im eigentlichen Zentrum von Marrakech nur ein Kilometer von uns entfernt war).
Abends machten wir es uns auf dem Campingplatz gemütlich und fielen zufrieden in die Schlafsäcke.
11.11.09
5. Etappe: Algeciras - Larache
Heute sollte es so richtig losgehen. Auf dem Carrefour-Parkplatz in Algeciras trafen wir schon andere Team. Wie wir wollten auch sie sich noch einmal so richtig mit dem Nötigsten für die Tour eindecken. Ganz oben auf der Einkaufsliste standen wohl bei jedem Wasser, Konserven und Bier. Das letztere Stand aber nicht auf unserer Liste… leider. Im Nachhinein sind wir klüger und wissen nun, welch kostbares Gut ein Bier in islamischen Ländern und vor allem in der Wüste sein kann. Nach einem hektischen 30 minütigen Hamstereinkauf ging es weiter in Richtung Fähre. Erste Teams kamen sich auf dem Weg dahin schon etwas näher, einige sogar zu nah. Im spanischen Hafenverkehr fuhr der Geländewagen vom Team „ Hauptsache Ham Kumma“ von hinten auf den Nissan Terrano vom Team „1 Destination“. Am Nissan schien nicht viel kaputt zu sein (nur der Kofferraum ließ sich nicht mehr öffnen), den anderen Geländewagen hatte es jedoch schon sehr eingedrückt. Mit Spanngurten fixiert erreichte aber auch er ohne Probleme die 1000 m entfernte Einfahrt zur Fähre. Die Fahrt nach Marokko dauerte gut zwei Stunden – genug Zeit also einige der anderen Teams schon einmal kennenzulernen. Und mit jeder Minute stieg die Spannung. Ein Großteil der Teams waren bereits auf der ersten Fähre mitgefahren. Es war zwar geplant, dass alle Autos auf eine Fähre kommen, aber irgendwie muss es dann ein Missverständnis vor Ort gegeben haben. Egal, letztendlich kamen aber alle gesund und munter auf marokkanischen Boden an und versammelten sich erst einmal zum Briefing.
Erneut packten wir unser Auto um, das ganze Essen musste ja verstaut werden und größere Kisten konnten nun auch wieder auf den Dachgepäckträger. In den folgenden Tagen würden wir sowieso ununterbrochen am und im Auto sein und den Innenraum benötigten wir bereits abends schon wieder für unsere erste Nacht auf dem Campingplatz in Larache, ca. 1 Stunde entfernt von Tanger. Schnell wurde noch etwas Geld gewechselt, so ganz ohne geht es ja dann leider doch nicht. Und so machten wir uns auf den Weg in Richtung Larache. Gewohnt unabhängig fuhren wir auch erst einmal alleine, die Landstraße gab doch etwas mehr Eindrücke von dem Land her, als die Autobahn. Angekommen auf dem Campingplatz suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen, packten erneut das Auto um und schlachteten die erste Raviolidose. Die Nacht sollte sehr kalt und (da wir sehr nahe an der Atlantikküste waren) auch sehr nass werden. Geschlafen haben wir aber sehr gut, dank unserer tollen Schlafsäcke.
10.11.09
4. Etappe: Lorca – San Roque
Am Morgen frühstückten wir noch mit Tamara und ihren Mitbewohnerinnen aus Polen und Litauen bevor wir uns auf den Weg in Richtung Granada machten. Das Gepäck und die Spenden wurden natürlich (wie jeden Morgen) sorgfältig neu geordnet und im Wagen verstaut. Da wir in Europa noch nicht im/am Auto übernachteten wollten wir unsere Sachen über Nacht lieber im Auto aufbewahren, damit nichts wegkommt.
In Granada angekommen, trafen wir uns noch mit einer Freundin aus Deutschland, die uns (auf die Schnelle) noch eine Stadtführung gab. Und so genossen wir den späten Nachmittag bei spanischen Omelette und mit Blick auf die Alhambra, und wunderten uns nur, wieviele Eindrücke man innerhalb von nur vier Tagen erleben kann. Über 2500 km (also gut ein Drittel der Gesamtstrecke) lagen nun schon hinter uns.
Am Abend ging es dann in Richtung San Roque im Süden von Spanien. Hier sollten wir die meisten Team auf dem Campingplatz „La Casita“ treffen. Schließlich wartete unsere Fähre nur 20 km entfernt um uns nach Marokko zu bringen. Bei dem Gedanken daran, dass uns in den bevorstehenden Wochen jedoch höchstwahrscheinlich keine den europäischen Standards entsprechenden Unterkünfte zur Verfügung stehen würden, entschieden wir uns, uns noch einmal ein günstiges Hotelzimmer zu gönnen. In einem britischen Hotel des Auswanderers Mike waren wir die einzigen Gäste. Den Abend verbrachten wir an der Bar, wo wir die Briten Phil und Steve kennelernten, die ebenfalls Grüße auf der Motorhaube unseres Volvos hinterließen. Abends telefonierten wir noch einmal mit Holger, einem der Organisatoren, um das Prozedere am nächsten Morgen abzustimmen. Zu dieser Zeit (es war schon nach Mitternnacht) waren er und ein anderes Team noch zwischen Granada und Málaga, auf der Suche nach einem neuen Rallyefahrzeug. Der Geländewagen vom Team „Driftstall-Bieberach“ hatte einen Motorschaden und sollte es also nicht einmal bis nach Afrika geschafft haben. Aber am nächsten Tag erfuhren wir, dass erfolgreich für Ersatz gesorgt werden konnte.
09.11.09
3. Etappe: Barcelona – Lorca
Heute sollten ca. 550 km zurückgelegt warden, also genug Zeit um sich Barcelona noch einmal bei Tag anzuschauen. Vom Hafen aus ging es in Richtung Innenstadt, über den Parc Ciutadella, den Triumpfbogen und die Kathedrale, zurück über den Rambles. In Valencia machten wir noch einen kurzen Zwischenstop bevor es dann in Richtung Süden nach Lorca gehen sollte. Kurz vor Alicante trafen wir ein weiteres Rallyeteam, „Master & Commander“, die sich auch dafür entschieden hatten, wie wir die Südroute nach Algeciras zu fahren. Ein kleines technisches Problem am Jeep Cherokee der beiden konnte weitestgehend schnell behoben werden und so sausten wir auf der Autopista weiter Richtung Lorca.
In Lorca wollten wir wieder das Angebot einer Couch in Anspruch nehmen, welches wir vorher über das Internet (www.couchsurfing.org) organisiert hatten. Tamara, eine tschechische Geographiestudentin aus England hatte uns sogar ihr Zimmer angeboten. Da ich, Manja, auf dem Boden schlafen musste, kam zum ersten Mal auch unser neuer gesponsorter Schlafsack zum Einsatz. Testurteil: Besser als das eigene Bett!
08.11.09
2. Etappe: Lyon – Barcelona
Nach einem leckeren französischen Frühstück machten wir uns auf in Richtung Südfrankreich. In Perpignan wollten wir einen kleinen Zwischenstop machen um dann am Nachmittag weiter nach Barcelona zu fahren. Die 560 km sollten nach dem Vortag keine Herausforderung sein. Zwischen Mittelmeer und den Pyrenäen zogen erste Wolken auf, die sich jedoch mit Eintritt ins spanische Hoheitsgebiet schnell wieder verabschiedeten. Im Formule-1 Hotel, ca. 18 km vor Barcelona, angekommen (schließlich mussten wir Kosten sparen), packten wir erst einmal das Auto um, um auch sicher zu sein, dass unser Gepäck und Spenden auch am nächsten Tag noch da sind. Abends ging es dann in die Innenstadt von Barcelona, zum Abendessen gab es Paella und eine kurze Stadtbesichtigung. Zufrieden mit dem zweiten Tag unserer Tour und immer größer werdender Erwartungen auf Afrika gingen wir recht früh schlafen.


07.11.09
1. Etappe: Dresden – Lyon
6.30 Uhr mussten wir aufstehen um letzte Gedanken zu sammeln und pünktlich gegen 8 Uhr Uhr in Richtung Frankreich loszufahren. Nach der Ostertag’schen Pünktlichkeit war der 6 Zylinder LKW-Diesel unseres Boliden natürlich erst kurz vor 9 Uhr zu hören und so starteten wir in das Abenteuer. 1200 km sollten an diesem Tag vor uns liegen. Aber das sollte uns nichts ausmachen, schließlich mussten wir vier Tage später schon im Süden Spaniens angekommen sein um die Fähre nach Marokko zu bekommen.
Unterwegs wurde noch einmal das Schiebedach abgedichtet und der Dachgepäckträger etwas optimiert um die Geräuschkulisse zu verringern und Sprit zu sparen. Hinter Mulhouse, im Elsass, machte uns dann heftiger Regen ein Strich durch unseren Zeitplan, langsam fahren war angesagt und so kamen wir erst gegen 9 Uhr in Villeurbanne bei Lyon an.
Über das Internet hatten wir zwei nette Franzosen, Thomas und Emilie, gefunden, die uns für unsere erste Nacht ihre Couch zur Verfügung stellen wollten. Ganz unerwartet gab es für uns an diesem Abend auch noch typisch französisches Abendessen – Tartiflette aus der Region Haute-Savoie. Zum Abschluss gab es noch eine Stadtführung durch das abendliche Lyon, und gegen 1 Uhr vielen wir dann erschöpft ins Bett, bzw. auf die Couch.
06.11.09
Der letzte Tag vor dem großen Abenteuer
Heute hieß es früh aufstehen. Das Auto musste noch (um-)gepackt werden, Proviant für drei Wochen musste besorgt werden und unser Bolide musste noch einmal in die Volvo Werkstatt, da der Scheibenwischer wieder aussetzte und die Tankanzeige immer noch nicht funktionierte. Und das alles musste bis 15.30 Uhr erledigt sein, denn dann sollte am Elbufer in Dresden das offizielle Fotoshooting aller Rallyeteilnehmer (bzw. derjenigen, die ab Dresden starten würden) stattfinden. Die Aufregung war groß, schließlich hatten wir vorher noch keines der anderen Teams persönlich kennengelernt. Als wir in Richtung Rosa-Luxemburg-Platz fuhren und die ersten Wagen voller Sponsorenaufkleber und Gepäck auf dem Dach sahen, kam so langsam auch bei uns Rallyestimmung auf. Nach dem ganzen Vorbereitungsstres der vergangenen Monate wurde uns erstmals richtig bewusst, dass es nun wirklich losgeht und es kein Zurück gab… 7500 km, 115 Abenteurer, 51 Boliden, 7 Länder und 2 Kontinente! Und das alles für einen guten Zweck! Die Spannung und Vorfreude auf den nächsten Tag stieg mit jeder Minute…

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30.10.2009

Gestern erreichte uns eine großzügige Spende durch die Praxis für Finanz- und Wirtschaftsberatung Maletz und Hoffstedde (http://www.maletz-hoffstedde.de). Der Ansprechpartner und Spezialist für über 1000 Akademiker und anspruchsvolle Privatkunden aus dem Raum Nordrhein-Westfalen. Geschäftsführer Ralf Maletz selbst nahm sich die Zeit zur Spendenübergabe am aktuellen Denkmalschutzobjekt, dem Uferpalais in Essen Kettwig (www.ufer-palais.de) in einer ehemaligen Tuchfabrik, die einst dem renommierten Unternehmen Joh. Wilhelm Scheidt gehörte. Hier werden in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde insgesamt ca. 36 hochwertige Eigentumswohnungen von ca. 60 bis 255 m² sowie PKW-Stellplätze realisiert. Der Baubeginn war bereits im November 2008 und die Wohnungen sind voraussichtlich ab dem 3. Quartal 2010 bezugsfertig. Die Lage der Eigentumswohnungen im UFERPALAIS darf ohne Übertreibung als ebenso einmalig bezeichnet werden wie das Ambiente, in dem sie entstehen. Sie liegen direkt am Wasser und nur einen Steinwurf von der attraktiven Kettwiger Altstadt entfernt. Ein wirklich tolles Objekt und vielen, vielen Dank an Hrn. Maletz!!

15.09.2009:


Sausalitos oder doch Salsa ;-)? Nachdem wir 2 treffen brauchten um die wirklich wichtigen Dinge zu klären, konnten wir das Interview mit Kirsten der netten Redakteurin der WAZ vollenden. Nachdem wir alles erklärt und berichtet hatten, versprach Kirsten daraus einen Artikel im Bochumer Teil der Westdeutsche Allgemeinen Zeitung (WAZ) zu veröffentlichen. Nun kennen 500.000 Menschen mehr das Projekt und da auch unsere Homepage mit veröffentlicht wurde können sich auch interessierte direkt über unsere Sponsoren informieren. Vielen lieben Dank an Kirsten!